Ortsbeiräte entstanden in den 70er Jahre. Im Zug der so ge­nann­ten Gebietsreformen wurden kleinere G­emeinden mit größe­ren Ge­meinden zu Städten zusammenlegt. In unserem Fall wurden die ehemals selbständigen Gemeinden Escholl­brücken, Eich und Hahn in die Stadt Pfungstadt integriert. Dadurch verloren diese Ge­mein­den ihre Selb­ständigkeit, also auch ihren Bürgermeister und ihren Gemeinderat.

Um den ehemals selbständigen Gemeinden genügend Mit­sprache­recht zu gewähren, wurde der Ortsbeirat installiert. Es war im Grun­de der ehemalige Gemeinderat mit nur noch beraten­der Funkt­ion. Entscheidungen wurden und werden von der Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­sammlung bzw. dem Magistrat, auch für die Vor­or­te gefällt. Ent­spre­chend bewerben sich die Parteien auch in den Vor­or­ten, um ihre politischen Vorstellungen in der ganzen Stadt zu ver­fol­gen.

Mit der Zeit ist der Einfluss der ehemals selbstständigen Gemeinden ge­schwun­den oder bewusst unterdrückt wor­den.

Gerecht ist das nicht, da die Orts­tei­le ein gutes Drittel der Ge­samt­be­völkerung stellen und ei­nen Anspruch haben, dass ihre Anliegen gehört und be­rück­sichtigt wer­den müssen.

  • Bei der letzten Kommunalwahl 2016 hat es nicht geklappt. Wir waren von unserem Erfolgt überrascht und die Anzahl un­se­rer Kandidaten war begrenzt. Das wollen wir jetzt anders machen. Wir stellen für jeden Stadtteil je drei Men­sch­en auf, die, bis auf Petra Kraft aus Hahn, auch Kandidaten zur Stadtverordnetenversammlung sind.


Diese Menschen genießen das Vertrauen der UBP und auch die Eschollbrücker, Eicher und Hahner sollten unseren Kan­di­da­ten Ver­trau­en schenken und sie zu Ihren Vertretern wählen.